GIFTIGE PFLANZEN: GEWÖHNLICHE PFLANZEN, VON DENEN SIE NICHT WUSSTEN, DASS SIE GIFTIG SIND

Die meisten Giftpflanzen sind in den Tropen und Subtropen zu Hause. Aber es gibt auch einige Kandidaten mit hohem Risikopotenzial in unserem Land. Viele der meist sehr attraktiven Pflanzen werden oft als Zierpflanzen im Garten verwendet oder zeichnen sich durch ihre Schönheit aus. Andere sind besonders gefährlich, weil sie den Nahrungspflanzen sehr ähnlich sehen oder Früchte hervorbringen, die für Kinder sehr verlockend sind. Umso wichtiger ist es, diese Pflanzen zu kennen und mit ihnen umzugehen.

Erste Hilfe bei Vergiftungen durch Giftpflanzen
Meist gibt es keine wirksamen Gegenmittel für die Giftcocktails der Pflanzen. Als erste Maßnahme – nach dem sofortigen Notruf mit den Informationen zur Pflanzenvergiftung – sollte sofort medizinische Kohle verabreicht werden, da sie die Giftstoffe an sich bindet. Besonders wenn Sie Kinder haben, ist es sehr wichtig, medizinische Holzkohle in Granulat- oder Tablettenform im Arzneischrank zu haben und sich mit ihrer Anwendung vertraut gemacht zu haben, denn bei Vergiftungen zählt jede Minute!

Daphne kommt in der Natur in Laub- und Mischwäldern vor, ist aber auch eine sehr beliebte Gartenpflanze. Er bevorzugt humusreiche, kalkhaltige Böden. Auffallend sind die rosa Blüten des ein bis zwei Meter hohen Strauches, der sich von März bis Mai entwickelt und einen starken Geruch verbreitet. Dem vierblättrigen Flor, der direkt aus den holzigen Stämmen wächst, folgen im Juli und August die roten Beeren, die in Form und Farbe an rote Johannisbeeren erinnern. Das ist auch einer der Punkte, die Daphne für Kinder gefährlich machen. Das Gift konzentriert sich hauptsächlich in den Samen der Beeren und in der Rinde des Strauches. Die beiden dort produzierten Toxine sind Meserin (Samen) und Daphnetoxin (Rinde).